VentureLab

Ivo Schäfer

Dr. Ivo Schäfer, geb. 18.12.1968 in Berlin, ist seit 2004 Professor an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind Personalführung, Organisation & Prozessmanagement, Strategisches Management und Unternehmensgründung.

Experte für EXIST-Förderung

Wieso sind Startups für unsere Region wichtig?

Unternehmensgründungen sind der Motor unserer wirtschaftlichen Entwicklung.

Was verbindet Sie mit dem VentureLab?

Der persönliche Kontakt zum Gründer. Mit meinem Kollegen Boris Bauke habe ich im Schwerpunktmodul Unternehmensführung gut zusammengearbeitet, er hat dort auch meine Vorlesung zum Gründungsmanagement übernommen. Zudem habe ich in der Vergangenheit einige Exist-Förderprojekte betreut und bin wohl auch deshalb gefragt worden, Mentor zu werden.

Haben Sie selbst Gründungserfahrung? Erzählen Sie uns (knapp) davon.

Bei meinem ersten Gründungsvorhaben wollte ich als Student in Berlin und großer Fan der Vorabendserie „Alf“ einen mobilen Merchandising-Handel eröffnen. Investoren und Handelspartner hatte ich bereits an Bord, die Umsetzung ist dann aber leider an der Berliner Bürokratie gescheitert.

Vor einigen Jahren habe ich ein Unternehmen mitgegründet zum Vertrieb von Wildprodukten. Unsere Wurstwaren vom Wildschwein aus regionaler Jagd haben sich tatsächlich sehr gut verkauft. Wir haben wir das Projekt aber wieder beendet, da sich der Zeitaufwand nicht mit Hauptberuf und Familie vereinbaren ließ.

Was ist Ihre Mentoring-Superkraft?

Sie besteht aus zwei Komponenten: Ich bin offen für neue Ideen und zumeist in der Lage, unternehmerische Begeisterung nicht durch die Betonung – möglicherweise durchaus berechtigter – Bedenken im Keim zu ersticken.  Darüber hinaus glaube ich, in konzeptionellen Fragen zur strategischen Ausrichtung bzw. zum Geschäftsmodell hilfreiche Diskussionsbeiträge leisten zu können.

Wenn Sie jetzt nochmal gründen müssten, was würden Sie tun?

Inhaltlich würde ich versuchen, traditionelle Geschäftsmodelle durch intelligente (digitale) Veränderungen neu aufzusetzen. Beispielhaft sei hier das Unternehmen „Flaschenpost“ genannt – wer hätte gedacht, dass der an sich lästige Getränkekauf so attraktiv umgestaltet werden kann?

In prozessualer Hinsicht habe ich gelernt, dass die Ausarbeitung eines stimmigen Konzepts noch keinen Erfolg garantiert. Die häufig notwendigen formalen und als eher lästig empfundenen Details müssen ebenfalls bedacht und vor allem in zeitlicher Hinsicht „eingepreist“ werden.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich bin sehr serienaffin, das Phänomen „Bingewatching“ ist mir auch aus persönlicher Erfahrung durchaus geläufig. Ferner spiele ich immer noch Fußball und praktiziere seit kurzem auch regelmäßig Yoga. Wenn dann neben familiären Aktivitäten (vier Kinder, ein Hund) noch Zeit bleibt, bin ich gern in der Natur (Jagd und Angeln).

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