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SCIO Technology GmbH

SCIO Technology mit Sitz in Aschaffenburg, entwickelt und produziert kundenspezifische Batteriesysteme. Das 2017 gegründete Unternehmen verfügt derzeit über das Batteriemodul mit der höchsten Energiedichte am Markt. Der modulare Ansatz ermöglicht eine schnelle Skalierung in unterschiedliche Marktsegmente.

SCIO Technology GmbH – ein erfolgreiches e-mobility Startup aus Aschaffenburg

Der Firmengründer Alexander Weis beschäftigt sich bereits seit seinem Studium mit der Elektromobilität. Bei StreetScooter war er für die Entwicklung von elektrischen Bauteilen für das elektrische Fahrzeug der Deutschen Post verantwortlich. Bei der e.GO Mobile AG (Hersteller von Elektrofahrzeugen in Aachen) baute er als erster Mitarbeiter die Firmen- und Entwicklungsstrukturen mit auf. Durch diese Erfahrung entwickelte sich die Idee zur Gründung von SCIO Technology.

Problem

Die Batterie ist das Herzstück der Elektromobilität. Dabei stellen die geringen Reichweiten und das große Gewicht der Batterien die größten Probleme der Elektromobilität dar. Ein Batteriesystem besteht aus einzelnen Batteriezellen, die zum System zusammengebaut werden. Das hört sich zunächst recht einfach an, ist aber hochkomplex, da viele Faktoren bedacht und unterschiedliche Komponenten, aufeinander abgestimmt, zusammenarbeiten müssen. Hier setzt die Lösung von SCIO an.

Lösung

Das SCIO Batteriemodul ist kleiner, leichter und bietet eine höhere Energiedichte als alle anderen heute auf dem Markt verfügbaren Module. Das bedeutet, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge eine höhere Reichweite bei gleichzeitig geringerem Gewicht der Batterie erhalten, wenn ein SCIO Modul verbaut wird. Für Elektroautos zum Beispiel ermöglicht das SCIO Batteriesystem Reichweiten, die bis zu 60% höher sind als heute, abhängig vom Automodell. In manchen Anwendungen, wie z.B. bei fahrerlosen Transportsystemen für die Logistik, spielt der Platz die größte Rolle. Da die SCIO Batteriemodule extrem flach und platzsparend sind, bieten sie dem Kunden in diesen Anwendungen große Vorteile.

Kunde

Die SCIO Batteriemodule passen in alle Arten von elektrischen Anwendungen. Durch das automatisierte Fertigungsverfahren und die Modularität der Batterien können die verschiedensten Märkte bedient werden, ohne dass ein großer Entwicklungsaufwand notwendig wird. Darunter zählen z.B. Automobile, LKW, Roller, Motorräder, Busse, Bahnen, Logistik-Roboter, Gartengeräte, stationäre Wallboxen und Industriespeicher – die Liste wird täglich länger.

 

Seit der Gründung des e-mobility Startups wächst das Unternehmen unaufhaltsam und verspricht auch in Zukunft ein großes Wachstumspotential. Das Startup SCIO Technology kann stolz auf das Jahr 2020 zurückblicken. Beginnend mit der Gründung in einer typischen Startup Garage im Jahr 2017, konnte SCIO schon Mitte 2020 in das Entwicklungszentrum innerhalb des Gewerbeparks an der Hefner-Alteneck-Straße 11 in Aschaffenburg ziehen. Die neue Location bietet ausreichend Platz für alle zukünftigen SCIO-Mitarbeiter sowie für die ersten Produktionsanlagen. Dank der größeren Fläche konnten die Prototyping- und 3D-Druck Kapazitäten weiter ausgebaut und die Produktion aufgebaut werden. Neben der Förderung durch das StMWi Bayern zählt SCIO zu den Siegern des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern und konnte sich somit gegen gut 160 Konkurrenten durchsetzen. Durch die Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb profitierte SCIO von professionellem Coaching, konnten den Businessplan weiter schärfen und erhielt Zugang zu einem schlagkräftigen Netzwerk.

 

Doch vor welche Herausforderungen wurde SCIO Technology während der Gründungsreise gestellt?
Die Entwicklung von Batteriemodulen ist technisch hoch komplex. Gleichzeitig bewegen sie sich mit ihren Produkten in einem sehr kapitalintensiven Markt. Deshalb sind Partner und Investoren unabdingbar, die eine junge Firma wie SCIO langfristig begleiten, beraten und fachlich unterstützen. Auch an SCIO Technology ging die Corona Krise nicht spurlos vorbei. Als ganz Deutschland im Lockdown war, wollte das Startup ebenfalls einen Beitrag zur Bekämpfung der Krise leisten und stellten ihre 3D-Druck Kapazitäten auf den Druck von Infektionsschutzausrüstung um.

 

Welchen Tipp können Sie jungen Studierenden geben, die ebenfalls ein Gründungsvorhaben realisieren möchten?
Einfach machen. Aber eines ist wichtig: wenn ihr gründet, dann macht es richtig. Es steckt natürlich sehr viel Arbeit in der Gründung eines Startups, es macht aber auch unwahrscheinlich viel Spaß. Sucht euch Netzwerke wie das VentureLab, die euch unterstützen und zur Seite stehen. Gerade hier in Aschaffenburg habt ihr hierfür alle Möglichkeiten.

Die Reise von Alexander Weis hat Dich inspiriert Dein eigenes Startup zu starten? Dann wage auch Du den Schritt und starte Deinen ganz persönlichen Gründungsprozess. Wir vom VentureLab stehen Dir hierfür selbstverständlich in jeder Phase tatkräftig zur Seite.

 

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