VentureLab

DAINER

Die meisten von uns kennen es: Man trifft sich mit ein paar Freunden zum Essen, doch keiner weiß in welches Restaurant man gehen soll.

Mit Hunger zur Social Media App

Die Auswahl in den meisten Städten ist riesig, jedoch weiß man nicht, ob das Essen gut oder schlecht ist. Also geht man zum Italiener um die Ecke, wie die letzten fünf Male, anstatt etwas Neues auszuprobieren.

Matthias Kühnel, Amer El-Ankah und Bastian Stahl haben dadurch die Geschäftsidee zu DAINER gehabt. Ein neues Social Media, was sich ausschließlich mit dem Thema Essen beschäftigt. DAINER bietet neben einer Informationsplattform für Restaurants, Cafés und Bars auch die Vorteile einer Social Media Plattform, nämlich den Austausch und das Teilen von gutem Essen.

Problem

Erstens: aufgrund des enormen Angebots an Restaurants, Cafés und Bars in Großstädten, ist es schwer die passende Location zu finden, welche genau zu einem passt. Viele Gastronomen sind in Sachen Digitalisierung nicht gut aufgestellt, weshalb tolle Spots unentdeckt bleiben. Zweitens: Noch gibt es keine Social-Media Plattform, die sich ausschließlich dem Thema Essen widmet. Doch Essen und Social Media gehören zusammen, denn viele Restaurantbesucher posten Bilder von ihrem Teller.

Lösung

Es musste also ein neues soziales Medium geschaffen werden, bei dem die Vorteile von Social Media (Austausch, Empfehlungen, …), als auch die Vorteile einer Informationsplattform (Bewertung, Tipps und Tricks) kombiniert werden. So entstand DAINER. Inspiration können sich die Gäste unter Anderem über Ihre Freunde, die DAINER KI oder über einen Feed mit Posts aus der Umgebung und vielen anderen Filtern holen. Filtern holen. Durch das Verhalten der Nutzer und deren Vorlieben können die Zielgruppe für Gastronomen abgeleitet werden, damit diese ihre Gäste optimal erreichen und auf Angebote aufmerksam machen können, um das Geschäft anzukurbeln.

Kunde

Das Kundensegment von DAINER ist zwischen 20-35 Jahren alt und lebt in einer Großstadt. Die Kunden erleben gerne etwas Neues und teilen ihre kulinarischen Erfahrungen gerne mit Freunden und Familie. Aber auch Gastronomen sind Teil der Kunden von DAINER. Sie können neue Kunden erreichen und über ihr eigenes Profil die potenziellen Gäste auf Tagesangebote hinweisen.

Wie bei vielen jungen Startups läuft in der Gründungsphase nicht alles nach Plan. Das Gründerteam berichtet:

“Man sollte immer im Hinterkopf haben, welche rechtlichen Hürden bei der Realisierung auf
einen zukommen können und ob diese Probleme in der Größe des Startups überhaupt
machbar sind. Es kann durchaus sein, dass relativ früh Kapital und/oder ein Investor benötigt
wird, um die Idee zu realisieren. Ebenfalls wichtig ist der Blick auf den Finanzplan, um ein
Gefühl dafür zu bekommen, ob das Projekt sich in absehbarer Zeit selbst tragen kann und
wirtschaftlich erscheint.”

Durch das breit gefächerte Know-How des Gründerteams konnten die verschieden benötigten Kenntnisse im Bereich Mobile Apps, Websites, Backend und KI abgedeckt werden. Die Fortschritte waren zwar langsam, aber stetig. Aber auch Themen wie Marketing, Vertrieb und SEO begleiteten das Team , welches inzwischen fünf Jahre zusammenarbeitet.

Für Gäste ist die Nutzung der Plattform kostenlos. Finanziert wird das Startup durch Werbung, welche im Feed eingeblendet wird. Ebenso können sich Gastronomen
kostenlos als Inhaber der Location registrieren. Für weitere Services, wie z.B. Insights über die Zielgruppe oder die Möglichkeit, digital auf Angebote aufmerksam zu machen, fällt eine monatliche Gebühr an. Das Alleinstellungsmerkmal von DAINER ist deutlich: die Kombination aus Informationsplattform und Social Media, welches es in dieser Form noch nicht gab.

In fünf Jahren soll DAINER laut Aussagen der Gründer die Plattform sein, bei der Gäste schnell und einfach neue Locations entdecken und mit ihren Freunden und Familien teilen können. Ebenso möchten sie über die deutschen Grenzen hinausgewachsen sein.

Zuletzt haben wir die Gründer gefragt, welche Tipps sie jungen Gründer und Gründerinnen mit auf den Weg geben möchten. Darauf gaben sie folgende Antwort:

“Netzwerken, Netzwerken! Hierfür bietet sich z.B. der Gründerstammtisch vom VentureLab an. Es ist wichtig, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, welche das gleiche Mindset mitbringen und etwas in der Welt bewegen wollen. Man glaubt nicht, wie oft Probleme gelöst werden können, wenn andere Gründer einem Tipps aus einer anderen Perspektive geben.
Ebenfalls wichtig ist es, sich möglichst immer nur auf ein Problem zu konzentrieren und nie in Lösungen zu denken. Das tollste Produkt der Welt findet keinen Abnehmer, sofern kein echtes, reales Problem damit gelöst wird. Traut euch mit euren Verwandten und Bekannten über eure Ideen zu sprechen. Kein Mensch wird real gesehen die Zeit oder Lust haben, eure Idee zu klauen, also traut euch darüber zu sprechen!”

Ende der Woche wird die App für jedermann verfügbar sein. Wir sind gespannt wo der Weg hinführt…

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