Helpmade

Die Gründer von Helpmade: Daniel Götting und Joel Urban

Helpmade – Die App für eine schnelle Unterstützung bei kurzfristigen Tätigkeiten

Helpmade bietet schnelle Unterstützung bei kurzfristigen Tätigkeiten rund um Haus, Garten, Transport und vielem mehr – und das on demand. Ihr Ziel ist es, den Alltag mit einer großen Auswahl an Services zu erleichtern. Dafür haben sie eine umfangreiche Plattform konzipiert. Sie glauben fest daran, dass es eine schnelle Lösung für alles gibt und man für Alltagshilfe, Nachbarschaftshilfe oder Sofort-Hilfe keine Termine braucht.

In der heutigen schnelllebigen Welt passen sich Alltagsprobleme nicht unserem Terminkalender an. Der einst so grüne Rasen im Garten wird immer länger; statt einkaufen zu gehen, holt man sich lieber Fast Food; beim Umzug hilft wieder nur ein Kumpel aus – und das alles, weil man für diese Beschäftigungen keine Zeit mehr findet. Stress durch einen vollen Terminkalender, wenig Zeit für die Familie und die Anonymisierung im urbanen Raum, sind zunehmend Ursachen für Probleme im Alltag. Corona-bedingt verändert sich zudem das Arbeitsleben und die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmen nun noch mehr, was zu noch mehr Alltagsstress führt.

Helpmade glaubt fest an eine Community der gegenseitigen Unterstützung. Deshalb haben sie eine App-basierte Lösung entwickelt, die Menschen in jeglichen Alltagssituationen, bei kurzfristiger Hilfe und spontan notwendiger Unterstützung, zusammenbringt. Ihre Vision ist es, Dienstleistungen sofort, zeitgemäß, dezentralisiert, sowie einfach und für jeden zugänglich zu machen.
Helpmade bietet die Lösung, um alle diese Probleme zu beseitigen. Es handelt sich hierbei um einen On-Demand-Online-Marktplatz für private Microjobs, über welchen sich Personen in der Nähe zur schnellen Unterstützung in Alltagssituation auf Abruf finden lassen. Ob die Abholung eines Pakets oder der Wäsche aus der Reinigung, einen Einkauf, mit dem Hund Gassi gehen, einen Reifenwechsel, kleine Reparaturen oder Hilfe im Garten oder bei einem Umzug: Die Tätigkeiten werden in aller Vielfalt von den Usern selbst bestimmt. Sie unterscheiden sich von gängigen Plattformen wie ebayKleinanzeigen, Facebook-Gruppen, SmartHands, Helpling oder TaskRabbit maßgeblich darin, dass über Helpmade als Live-App keine Terminplanung notwendig ist. Ihr Fokus liegt auf der schnellen Erledigung von Tätigkeiten und nicht etwa auf der Erschaffung eines „Ökosystems Nachbarschaft“ wie beispielsweise bei nebenan.de. Mit einem Team aus App-Experten, die sich auf eine unkomplizierte User-Erfahrung und kundenorientierten Dienstleistung konzentrieren, sorgt Helpmade für langfristige Ergebnisse.

Ihre Kunden sind alle, die im urbanen Raum leben. Bei ihren Auftragsausführern (HelpMates) handelt es sich um Hobby-Heimwerker, Studierende und Menschen, alle die durch die Corona-Krise Ihren Job verloren haben oder nur Teilzeit arbeiten können. Diese erledigen die Tätigkeiten und verdienen sich ein wenig Geld dazu. Bei den Antragstellenden handelt es sich um Young Professionals, Selbstständige und Eltern, die Stress im Alltag haben oder Tätigkeiten abgeben wollen. Nutzer von Helpmade sind daher umgebungsnahe Privatpersonen, die andere unterstützen wollen oder Unterstützung benötigen. Um Helfer/in zu sein, wird kein Gewerbeschein benötigt.

Die Gründer sind beide vor etwas mehr als 5 Jahren aus eher ländlichen Strukturen nach Köln gezogen und haben sich durch die Zusammenarbeit bei einem Kölner Reiseveranstalter kennengelernt. Aufgrund der neuen Umgebung und dem Stress durch die Arbeit, hatten sie immer wieder Schwierigkeiten eine passende Plattform für Unterstützungen im Alltag zu finden. Sie haben bemerkt, dass Technologie und Apps es ermöglichen in den Bereichen Mobilität, Unterhaltung und Verpflegung, gewisse Bedürfnisse auf Abruf zu decken. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sie sich vor einem Jahr dazu entschlossen Helpmade zu gründen.

Ihr Geschäftsmodell zielt darauf ab, fremde Menschen zu vermitteln. Die Corona-Krise hat die Entwicklung und das Wachstum von Helpmade daher natürlich stark beeinträchtigt. Sie haben früh gemerkt, dass sie als Unternehmen eine große Verantwortung gegenüber ihren Usern und der Gesellschaft haben. Daher haben sie auf weitere User Akquise und somit aber auch auf potenziellen Umsatz verzichtet. Um die Zeit effektiv zu nutzen, kümmern sie sich bereits jetzt mit ihren Partnern aus App-Entwicklung & Design um ein Update. Dies soll die Grundlage sein, in der neuen Realität (post-corona) schnell zu wachsen und Kapital einzusammeln.Sie kommen beide aus der Tourismusbranche und arbeiten aktuell noch an der App-Entwicklung mit externen Dienstleistern zusammen. Für die Gründer hat das eingeschränkte Wachstum somit finanzielle Konsequenzen, die sie weiterhin zwingen nebenbei Vollzeit zu arbeiten. Die strategische Herausforderung besteht darin, die technische Kompetenz zukünftig im Gründerteam zu haben.

Welche Tipps könnt ihr an junge Studierende weitergeben, die ebenfalls ein Gründungsvorhaben realisieren möchten?
Connected euch mit anderen Gründern! Auch wenn es primär so erscheint, als würdet ihr eure Idee verraten: Startups stehen oft vor denselben Problemen, die durch Netzwerken ganz einfach gelöst werden können. Lasst euch außerdem nicht von Absagen von Accelerator, Inkubatoren oder Förderprogrammen verunsichern. Zieht euer Ding durch, wenn ihr davon überzeugt seid.
Bleibt geduldig und schreckt nicht vor Kompetenzlücken zurück! Eignet euch Fähigkeiten selbst an und gebt alles!

Analysiert den Markt akribisch und holt euch ausreichend Feedback von potenziellen Kunden ein, bevor ihr Zeit und Geld in die Idee investiert. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es sich ein skalierbares, innovatives Produkt handelt, welches sich am Markt klar abgrenzt. Es ist zudem sehr wichtig die Core-Kompetenz im Gründer-Team zu integrieren. Das macht es einfach schneller zu wachsen und die finanzielle Mittel gezielter einzusetzen.

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