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mykori

Hast du schon einmal Geld gespendet? Oder hast du dich doch von der riesigen Auswahl an Hilfsorganisationen abschrecken lassen, davon dass du nicht wusstest, welches Projekt du überhaupt unterstützen sollst.

„Gutes tun war selten so einfach“

Hast du daran gezweifelt, dass das Geld am Ende tatsächlich dort ankommt, wo es hinsoll? Und ach, woher weiß man, welche Organisation wirklich seriös ist? Leider geht es beim Spenden vielen Menschen so. Dabei wäre es so einfach, mit regelmäßigen, kleinen Taten, viel Gutes zu tun. Unsere Gründer der Woche – Max Metzner, Moritz Hollenbeck und Tim Bröker – haben eine bahnbrechende Idee gehabt, um das Erfüllen guter Taten leichter denn je zu machen, beinahe ohne es zu merken. Mit mykori wird eine Applikation geschaffen, mit der Privatpersonen durch digitales Aufrunden von bargeldlosen Einkäufen automatisch selbst gewählte gemeinnützige Projekte unterstützen. Das passiert nebenbei, vollkommen transparent und ohne, dass ihr an der Kasse selbst aktiv werden müsst.

Problem

Wohltätigen Organisationen fällt es immer schwerer, einen Draht zur jeweiligen Spenderschaft aufrechtzuerhalten & neue Unterstützer:innen für sich zu gewinnen. Praktisch sieht es so aus, dass die Spenderschaft immer kleiner und älter wird. Aktuell stammen fast 50% des Spendenvolumens von über 70 jährigen. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, löst sich zunehmend der Bezug der jüngeren Generationen zur Wohltätigkeit.

Lösung

Das Gründerteam von mykori möchte wohltätigen Organisationen ein Tool bieten, mit dem sie niederschwellig ihre Spendenden zu regelmäßigen Unterstützer:innen machen, neue Unterstützer:innen für sich gewinnen und gleichzeitig sehr einfach über Ihre geleistete Arbeit informieren. Durch das Prinzip des digitalen Aufrundens soll sich Wohltätigkeit ganz nebenbei in den Alltag der Menschen integrieren. In der Praxis heißt das, dass Privatpersonen ihre alltäglichen bargeldlosen Einkäufe ganz automatisch aufrunden. Die aufgerundeten Beträge kommen dann den selbstgewählten gemeinnützigen Organisationen zugute. Dabei können auch Geschäfte unterstützen, die mit ihren Kund:innen zusammen Gutes tun, indem sie die Spenden ihrer Kund:innen aufstocken.mykori hat drei Kund:innensegmente: Das erste beschreibt die primären Nutzer:innen der Mobile App – unter 40 jährige, digital affine Personen. Zweitens gibt es die wohltätigen Organisationen. Dabei gibt es keine Einschränkung im Segment. Stattdessen verfolgen die Gründer von mykori das Ziel, dass Organisationen jeder Art und Größe vertreten sind – auch, um den Nutzer:innen eine größtmögliche Auswahl zu bieten. Einzig die Gemeinnützigkeit ist notwendig, um bei mykori gelistet zu werden. Als drittes Segment zählen die teilnehmenden Unternehmen, wobei der Fokus vorerst auf Unternehmen mit einer hohen Frequenz bei Umsätzen liegt, demnach vor allem auf dem stationären Handel.

Kunde

mykori hat drei Kund:innensegmente: Das erste beschreibt die primären Nutzer:innen der Mobile App – unter 40 jährige, digital affine Personen. Zweitens gibt es die wohltätigen Organisationen. Dabei gibt es keine Einschränkung im Segment. Stattdessen verfolgen die Gründer von mykori das Ziel, dass Organisationen jeder Art und Größe vertreten sind – auch, um den Nutzer:innen eine größtmögliche Auswahl zu bieten. Einzig die Gemeinnützigkeit ist notwendig, um bei mykori gelistet zu werden. Als drittes Segment zählen die teilnehmenden Unternehmen, wobei der Fokus vorerst auf Unternehmen mit einer hohen Frequenz bei Umsätzen liegt, demnach vor allem auf dem stationären Handel.

Was macht mykori einzigartig? mykori bietet gemeinnützigen Organisationen ein Tool, um Spendende zu gewinnen & zu halten, Unternehmen die Möglichkeit, ihre Wohltätigkeit vollkommen transparent zu zeigen und Spendenden die Gelegenheit, ganz nebenbei, angepasst an jedes Portemonnaie für selbstgewählte Projekte zu Spenden. Auf die Frage nach den größten Herausforderungen während der Gründung antworten die drei Gründer: „Zunächst ist es nicht einfach, ein soziales Startup mit einer gemeinnützigen Rechtsform zu gründen, da es verschiedenste Regularien – wie beispielsweise eine entsprechende Satzung – gibt, die man erfüllen muss. Die formale Gründung haben wir nun aber erfolgreich angestoßen. Weiterhin merken wir, dass wir es als gemeinnütziges fintech im digitalen Markt nicht einfach haben, da wir auch in Bezug auf die Finanzierung mit for-profit social Startups konkurrieren. Hier gilt es für uns geeignete Vehikel der Finanzierung zu finden. Wir haben aber auch hier starke Partner und Mentoren, die uns dabei unterstützen.“ Da das Team hinter mykori durchgehend mit sensiblen Daten hantiert, ist technisches Know-How in ihrer Gründung essenziell. Glücklicherweise hat einer der drei Gründer, Moritz Hollenbeck, vor diesem Projekt bereits als Full-Stack Developer gearbeitet. Zusätzlich hat das Team starke Partner wie Codeshield, die ihnen bei der Entwicklung zur Seite stehen. Das Paderborner Startup wird sich aus den Beiträgen teilnehmender Unternehmen finanzieren. Die Gründer messen sich nicht am klassischen Umsatz, sondern mehr am Impact, den sie mit mykori leisten: Sie verfolgen das Ziel, mehr Spendende, geringere Akquisekosten, einen wachsenden digitalen Spendenmarkt und eine erhöhte Identifizierung der Spendenden mit ihren unterstützten Organisationen zu erreichen. In 5 Jahren möchten die drei Gründer sehen, dass sie mit mykori einen signifikanten Beitrag zu diesen vier Punkten geleistet haben. Und welchen Tipp würden sie jungen Start-Up Gründer:innen mit auf den Weg geben? „Hört nicht nur denen zu, die euch zustimmen, sondern vor allem denjenigen, die es nicht tun. Klingt abgedroschen, aber von den Personen, die nicht an die Idee, das Geschäftsmodell oder die Vision geglaubt haben, haben wir am Ende mindestens genauso viel gelernt, wie von jenen, die Unterstützer:innen der ersten Stunde sind. Gerade kritische Stimmen helfen euch dabei, euch und eure Idee immer wieder zu hinterfragen.“

Du willst noch mehr Input?

In unserem Leitfaden für angehende Unternehmer führen wir Dich strukturiert durch die wichtigsten Gründungsschritte. Auf wenigen Seiten komprimiert erfährst Du hier alles, worauf es in den ersten Wochen ankommt. Worauf wartest Du noch?

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